Syna optimiert Strom- und Erdgasnetz in Villmar

Villmar, 4. Juni 2018: Aktuell unternimmt die Süwag-Netztochter Syna GmbH eine großangelegte Modernisierungsmaßnahme in Villmar. Die Maßnahme umfasst den Ausbau einer Gashochdruckleitung sowie einer Modernisierung des Mittel- und Niederspannungsnetzes in und um den Ortsteil Aumenau. Die Hochdruckleitung verläuft auf einer Strecke von insgesamt 5730 Metern zwischen Villmar und Aumenau und soll zukünftig die Versorgungssicherheit in der Region steigern. Das neue Erdgasnetz schließt zukünftig den Ring zwischen dem Gasversorgungsnetz Wirbelau, Seelbach, Arfurt und Aumenau, und dem großen Gasringnetz der Syna, welches bisher die Region Runkel, Bad Camberg und Idstein versorgt und in Villmar endete. Die Einbindung des Gashochdrucknetzes Wirbelau – Aumenau optimiert die Gasversorgung, da die betroffenen Netzkoppelpunkte zukünftig über eine digitale Steuerung automatisiert werden, und so miteinander kommunizieren können. Für die Syna ist die Intergration eines intelligenten Gasnetzes, dem sogenannten SmartGrid, ein weiterer Schritt in Richtung Digitalisierung.

Im Zuge der Gashochdruckanlage modernisiert der Netzbetreiber das im Bauabschnitt befindliche Mittel- und Niederspannungsnetz. Über eine Strecke von etwa 3500 Metern verlegt die Syna Mittelspannungskabel unter die Erde. Die Erdkabel ersetzen unter anderem eine bestehende Freileitungsstrecke. Im Anschluss an die Verkabelung werden die 15 Betonmasten der Freileitung demontiert. Erdkabel sind im Vergleich zu Freileitungen weniger anfällig für Beschädigungen durch Unwetter und Stürme. Darüber hinaus erhöht die Erdverkabelung die Versorgungszuverlässigkeit, da auch hier eine Ringverbindung zu bestehenden Netzen geplant ist.

Heute besichtigte Bürgermeister Arnold-Richard Lenz zusammen mit Syna-Standortleiter Jouke Landman die Baustelle der Gashochdruckleitung. „Die neue Hochdruckleitung ist leistungsstärker als bisher und verbessert die Gasversorgung in Villmar.“, betont Lenz. „Mit der Maßnahme sichern wir auch weiterhin die zuverlässige Strom- und Erdgasversorgung in der Region“, erklärt Landman. „Gerade durch die Verlegung von Mittel- und Niederspannungskabeln senken wir das Risiko größerer Ausfälle bei Orkanböen und Stürmen, wie wir sie Anfang des Jahres erlebt haben.“