100 Prozent Erdverkabelung in Appenweier
Syna setzt auf umweltschonende Verlegemethode

Zoom (von links): Jörg Riekenberg (Syna-Standortleiter), Bürgermeister Manuel Tabor, Thomas Zink (Syna-Planer) 

Appenweier, 3. Juli 2018: Stürme und Orkane, wie sie beispielsweise Anfang des Jahres zu erleben waren, gefährden immer wieder eine zuverlässige Stromversorgung. Um Störungen durch Unwetter vorzubeugen, setzt die Süwag-Netztochter Syna GmbH, wo es möglich ist auf Erdkabel. In Appenweier hat der Netzbetreiber auf einer Strecke von 1.165 Metern Erdkabel verlegt. Ein Großteil der Kabeltrasse wurde über Privatgrundstücke verlegt. Die Syna bedankt sich bei den entsprechenden Grundstückseigentümern ohne deren Hilfe diese Maßnahme nicht so zeitnah hätte umgesetzt werden können. Die 930 Meter lange Freileitungsstrecke und die dazugehörigen Masten werden im Zuge der Maßnahme demontiert.

Heute besucht Bürgermeister Manuel Tabor zusammen mit Syna-Standortleiter Jörg Riekenberg die Demontage des letzten Strommasts in Appenweier Nesselried, den Leitungsabschnitt Rittiweg-Kohlstatt. „Wir freuen uns, dass die Syna in Appenweier auf moderne und sturmsichere Erdverkabelung setzt“, erklärt Tabor. „Mit der Maßnahme optimieren wir unsere Netze und reduzieren gleichzeitig den Pflegeaufwand. Die Wartungsarbeiten führten uns bisher unter anderem über privates Gelände und einen Fischweiher“, ergänzt Riekenberg.

Bei der Erdverkabelung kommt unter anderem ein Kabelpflug zum Einsatz. Auf diese Weise können die Tiefbauarbeiten ohne große Baugräben und mit minimalem Eingriff in die Natur durchgeführt werden.